Konzept

Offene Ganztagsschule Tagesheim St. Immakulata, Dillingen, Konviktstr. 11, 89407 Dillingen


Ganztägige Förderung und Betreuung in der Schule
Beschreibung und Konzeption des Projekts

1. Kooperationspartner:

- St. Bonaventura Gymnasium des Schulwerks der Diözese Augsburg
- St. Bonaventura Realschule des Schulwerks der Diözese Augsburg
- Stiftung Kinderheim Gundelfingen, als Träger der Maßnahme


2. Rahmenbedingungen:

a) Das Tagesheim wird bisher überwiegend von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10 besucht. Es handelt sich häufig um Kinder, deren Mütter oder Väter alleinerziehend sind oder deren Eltern beide berufstätig sein müssen. Zudem zeigen sich bei den meisten Kindern Schwierigkeiten in einzelnen Fachbereichen, die das selbstständige Erarbeiten der Hausaufgaben mühsam machen.
b) Leiterin des Tagesheims ist eine pädagogische Fachkraft, die von der Stiftung eingesetzt wird.
c) Des weiteren werden Fach- und Hilfskräfte zur Betreuung der Kinder eingesetzt.

Arbeitsschwerpunkte:


Diese freie Zeit wird mit den Schülern gemeinsam im voraus geplant, sie können sich jeweils für Angebote die über 3 bis 4 Wochen laufen im voraus anmelden und müssen dann diesen Angeboten in der angegebenen Zeit nachkommen.
Während eines Schuljahrs dürfen sie 3mal je 2 Wochen ihre Freizeit individuell gestalten. Diese Maßnahme soll die Schüler in die Lage versetzen, mit ihrer Freizeit gezielt planvoll und entsprechend ihrer Interessen umgehen zu lernen.


Sollte die Testung ergeben, dass die Kinder und Jugendliche einer besonderen Lerntherapie bedürfen, so kann diese innerhalb der Hausaufgabenbetreuung 2x wöchentlich durchgeführt werden.

d) Räume:
Das Tagesheim ist räumlich von beiden Schulen getrennt, den Schülern stehen Lernräume, ein Medienraum, eine Bibliothek, ein Sportraum, zwei Speisesäle und die Spülküche zur Verfügung. Außerdem können die Schüler die Außenanlagen der Schule sowie Fachräume der Schule, Computerraum und Musikraum komplett benutzen.
e) Mittagsverpflegung:
Das Mittagessen wird im Auftrag des Trägers geliefert. Schüler die das Tagesheim nicht besuchen können trotzdem an der Mittagsverpflegung teilnehmen.


3. Konzeption:

a) Ablauf:
Die Schüler nehmen nach dem Ende der Unterrichtszeit um ca. 12.30 Uhr gemeinsam das Mittagessen ein. Daran schließt sich eine Freizeit bis 14.15 Uhr an. Nach Wahl der Schüler wird diese Freizeit entweder angebotsorientiert verbracht oder 2 bis 3 Mal pro Jahr individuell durch die Schüler gestaltet. Ab 14.15 Uhr beginnen die Schüler mit ihren Hausaufgaben in den einzelnen Gruppenräumen. Hier hat jeder Schüler seinen eigenen Arbeitsplatz. Die Schüler sitzen, wenn möglich, sich zugewandt und sollen lernen, sich sinnvoll gegenseitig zu unterstützen.
Die zur Betreuung eingesetzten Personen sind bereit, die Schüler zu unterstützen, sollen aber insbesondere darauf achten, die Eigenständigkeit der Schüler zu trainieren. Von 15.30 bis 15.45 Uhr besuchen alle Schüler die für sie aufgrund des Tests ausgesuchte Lerngruppe und üben entsprechend ihren Defiziten in diesen 15 Minuten gezielt an diesem Defizit. Danach haben sie Zeit, ihre Hausaufgaben in den Gruppenräumen zu beenden.

b) pädagogische Zielsetzung:
Ziel des Tagesheims ist es, die Schülerinnen und Schüler so zu fördern und zu betreuen, dass sie eigenständiges Lernen lernen und dabei verantwortlich mit ihrer Zeit umgehen.
Das Tagesheim will auch die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen und es ihnen ermöglichen, Familie und Berufstätigkeit zu vereinbaren. Die Arbeit geschieht in enger Absprache mit dem Elternhaus und der Schule. Es findet mindestens ein Elternabend (in der Regel im Herbst) pro Schuljahr statt, an dem die Eltern zu einzelnen Themen unterrichtet werden und die Möglichkeit besteht, mit den Mitarbeitern Kontakt aufzunehmen.